Nur ein kurzer Eintrag heute, wohl aber der letzte für eine gewisse Zeit (es sei denn, ich finde ein Hostel, das mir erlaubt mich länger an den Hostel-PC zu lassen). Denn Melanie, meine Mannheimer Freundin, ist auf ihrer Diplomarbeitsabgabe-Südamerikareise vorgestern hier angekommen. Nach einem Tag Sightseeing (so viel gibt es in Santiago selbst gar nicht zu sehen), einer böse durchfeierten Nacht (wegen der Melanie heute nicht nach Valparaíso konnte) und einem gemütlichen Kinoabend heute werden wir uns morgen für etwa 24h in einen gemütlichen Reisebus setzen und gen Norden fahren.
Die angepeilten Ziele sind San Pedro de Atacama und Umgebung (eine unwirtliche Mondlandschaft und angeblich die trockenste Region der Erde), Machu Pichu (ein scheinbar ganz netter Inkabau) und - vielleicht - die Salzwüsten von Bolivien (und nein, das ist da nicht gefährlich, trotz allen schlimmen Nachrichten über das Land). Tja, und in ca. 11 Tagen bin ich wieder in Santiago. Es muss alles schnell gehen, aber es gibt halt so viel zu sehen. Und ab und an muss ich ja schon in die Uni gehen - diese Reise passt sich aber perfekt in eine Lücke zwischen mehreren Prüfungsterminen ein (die letzte war z.B. heute, und am 16.10. muss ich eine weitere praktische Arbeit abgeben).
Inzwischen habe ich übrigens auch bemerkt, was ich in meiner Abwesenheit hie rin Chile verpasst habe - die "Fiesta de la Patria", das Fest des Vaterlandes. Um den 18.9. herum wird hier jedes Jahr ausgiebig mit traditionellen Feiern, traditionellem Grillen und traditionellen Betrinken gefeiert und die ganze Stadt in Rot-Weiß-Blau geschmückt. Das ist wirklich schön, überall hängen Fahnen und Wimpel, und irgendwie wirkt die Stadt auch (noch) sauberer als sonst. Wäre sicher auch schön gewesen, zu der Zeit hier zu sein. Tja, man kann nicht alles haben. Hier aber ein kleiner Eindruck von den Überbleibseln der Feiern...
Also, bis bald!
Felix
