Mittwoch, 29. Oktober 2008

Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben...


Sie ist ein wenig kleiner als ich, hat langes, dunkles Haar, funkelnde Augen, ist ungeheuer lebhaft und verspielt, spricht (natürlich!) besser Spanisch als ich - dazu noch mit diesem süßen chilenischen Dialekt. 

Kurz und gut: Ich bin verliebt.

Sie heißt Valentina, und ich habe sie vergangenes Wochenende getroffen (bevor es mich getroffen hat). Aber der Reihe nach: Mit Cynthia, einer guten (chilenischen) Freundin und Tandempartnerin (sie spricht sehr gut Deutsch und wird Jan.-März auch in Deutschland sein) bin ich über das Wochenende nach Valparaíso gefahren. Valparaíso (oder cooler: Valpo) liegt direkt an der Küste und ist die wichtigste Hafenstadt Chiles. Daneben ist sie aber auch eine der malerischsten. Auf unzähligen Hügeln gebaut schlängeln sich hier Straßen und (häufiger) Gassen sowie Treppen durch pittoreske Stadtviertel, viele Gebäude bunt bemalt und  allesamt alt. 

Dabei darf man sich Valpo aber nicht knallbunt, kitschig oder von Touristen überlaufen vorstellen. Vielmehr stehen Seite an Seite mit wunderschön verzierten Häusern Ruinen oder Baracken, und insbesondere nachts sollte man besser auf der Straße als auf dem Bürgersteig gehen (so kann man die dunklen Hauseingänge besser meiden). Gerade diese Mischung gibt der Stadt aber ein wirklich schönes Ambiente - sie ist auch berühmt als künstlerische Muse (kann ich verstehen).

Direkt neben Valpo liegt Viña (Viña de Mar, wenn man uncool ist). Der genaue Gegensatz. Statt verwinkelten Gassen und schäbig-stimmungsvollen Häuschen findet man hier McDonald's-gesäumte Hauptstraßen und vielstöckige Hotels. Allerdings: Statt eines Güterhafens findet man hier auch einen recht schönen Sandstrand... (das Wetter war zwar nicht allzu toll, und der Pazifik auch echt kalt, aber der Strandtag war trotzdem schön!)  

Soweit zur Umgebung, zurück zu meiner neuen Liebe. 

Gewohnt haben wir nämlich bei Marcela, einer Freundin Cynthias, die nach einigen vorherigen Sinnes- und Stilwandlungen nun zur vollendeten Hippie geworden ist. In ihrem Haus wohnen also sie, ein kleiner Straßenhund, eine Dame indigener Herkunft (Mapuche) unbestimmten (hohen) Alters, die aufgrund ihres (bewusst gesprochenen) Mischmaschs aus Spanisch (Chilenisch!) und Mapuche ECHT schwer zu verstehen ist und eben... Valentina.

Valentina ist fünf Jahre alt, sie ist Marcelas Tochter. Und genau so wie sie sich auf Anhieb in mich (oder meine blonden Haare?) verliebt hat bin ich hin und weg. Wirklich ein süßes Kind. Und so weiß ich jetzt, dass auch in Chile das "Dschungelbuch" und "Die drei Schweinchen und der Wolf" vorgelesen werden (habe ich gemacht), was Puzzle auf Spanisch heißt (Puzzle) und dass chilenische Kinder noch viel schwerer zu verstehen sind als die Erwachsenen. Es hat schon etwas gedauert, bis Valentina Verständnis für meine Nicht-Muttersprachlichkeit aufbringen konnte ("Cynthia, warum spricht dein Freun dnicht gut Spanisch?").

Nun ja, sie ist fünf. Ich werde sie also wohl demnach nicht sofort heiraten können. In Chile ist heiraten - soweit ich weiß - mit 1 erlaubt, das gibt Birte 11 Jahre Zeit um um mich zu kämpfen. Aber da müssen harte Bandagen her!

Meine Auserwählte und ich

Cynthia und ich

Türkises Haus in Valpo

Cynthia bekommt Blumen geschenkt

Neben bunten Häusern findet man auch die tollsten Grafitti


Bis bald, und viele Grüße aus dem Sommer!

Felix

P.S.: Und jetzt holt mich auch meine "Vergangenheit" wieder ein - morgen Abend geht es los nach Valdivia, auf die National Conference von AIESEC in Chile...


Donnerstag, 23. Oktober 2008

Eine lange Zeit und kein langer Eintrag



Moin,

Um ja die zwei-Wochen nicht zu überschreiten muss ich mich jetzt wohl oder übel (faul wie ich bin), ans Schreiben eines neuen Eintrages machen. Passiert ist gar nicht so viel in der letzten Zeit, aber ein paar nette Sachen.

Zum einen ist hier Sommer. Rausgehen tut man nur noch in T-Shirt und Flip-Flops (also, nicht NUR...), und unsere Innenhof-Hängematte ist ständig belegt. Passend für den nahenden Aufbruch an die Pazifikstrände vor der Haustür habe ich mich jetzt auch mal dazu durchgerungen, wieder mit Jogging anzufangen, und es bisher sogar schon sechsmal auf den Cerro San Cristobal, unseren Berg in der Nachbarschaft, geschafft.

Eine Sache die mich nach meiner, nimmt man die USA-Reise und die Tour mit Melanie zusammen, gut dreiwöchigen Abwesenheit hier sehr geschockt hat ist, dass ich ab und zu auch mal studieren muss. Für den Kurs "Narración Gráfica" galt es z.B., Infografiken zu designen. Ein Beispiel meiner Arbeit ist hier:



Ganz vergleichbar mit dem sehr theoretischen Arbeiten in Deutschland ist das nicht, macht aber Spaß. Für nächste Woche muss ich für einen anderen Kurs so z.B. eine Fotoreportage machen...

Highlight der letzten Wochen war ganz klar der Campingausflug vergangenes Wochenende. Aus einer Fixen Idee... (kurze Unterbrechung: Dörthe ruft mich gerade an - auf meinem Handy wohlgemerkt! Aber ich freu mich riesig, endlich mal wieder ein bisschen mit "zu Hause" zu plaudern - "zu Hause" ist auch der Ort, an den ich meine horrende Handyrechnung scicken werde :-) ) ... aus einer fixen Idee ist in jedem Fall dann eine Tour in den Cajon de Maipo geworden, ein Tal in der Andenkordillere hinter Santiago. 

Gemeinsam mit "meinen" Mädels - Janina und Pauline, meinen Mitbewohnerinnen - und Paul, einem australischen Freund sind wir also losgezogen. 3h Busfahrt bringen einen in den letzten Winkel des Tals, ein Dorf namens Baños Morales (der Bus fährt auch nur einmal am Tag hin und einmal zurück). Hier gibt es einen kleinen Nationalpark mit Flüssen, Schnee und Lagune (vom Schnee bedeckt), den man schön bewandern kann (schnee-kalt ist es dabei nur an den Füßen!), und ansonsten nicht viel mehr außer weiterer Landschaft. 

Unser Zelt haben wir dann in der Nähe des Flusses aufgestellt, an einem wunderbar abgelegenen Rasenplatz inmitten von Schilf. Und hie rhaben wir eigentlich dann auch den ganzen Rest des Ausfluges verbracht: Mit Essen (viel Auswahl gab es nicht: Käsesandwiches, gekochte Eier und Spaghetti mit Tomatensoße), Kartenspielen, Geschichten erzählen, Faulenzen, im Fluß Steine umherschmeißen, Lesen... Und am nächsten Abend ging es dann auch wieder heim. Und trotz der relativen Ereignislosigkeit ein wirklich toller Ausflug! Liegt halt immer auch daran, mit wem man unterwegs ist.

Einige Impressionen auch hiervon (danke übrigens Tim für deine Komplimente für die 
Fotos!!!):

Pauline & Janina

Paul

Schnee mit Janina und Paul

Paul, Janina, Pauline (jetzt ist's langsam klar, gell?)



Soweit meine Erzählungen dieses Mal, nächste Woche in den Chile-Diaries: Mein heute um 20 Uhr beginnender Ausflug nach Valparíso (endlich!).

Ciao

P.S.: Es gab auch noch einmal Fußball - Chile vs. Argentinen 1:0!!! Das ERSTE MAL im Rahmen der Qualifikation für eine WM, dass Chile Argentinien besiegt!

"Vamos, Chilenos de corazón: C-H-I!" 
"CHI!" 
"L-E!"
"LE!!"
"CHI-CHI-CHI"
"LE-LE-LE"
"VIVA CHI-LE!"

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Eine lange Reise & ein langer Eintrag

Hallo!

Und direkt zu Beginn: Entschuldigung an alle (insb. meine Eltern), denen der vorige Post zumindest kurzfristig einen Schrecken eingejagt hat - es handelt sich auch bei dem Foto natürlich nur um einen Scherz.

Soweit, so gut. Eigentlich müsste ich jetzt einen groß angelegten Bericht über meine Reise abgeben... Nachdem ich allerdings Melanies Blog gelesen habe, habe ich dazu verhältnismäßig wenig Lust - sie hat mir einfach alles vorweg genommen! Für eine ergänzende Sichtweise verweise ich hiermit auf melaniejoehren.blogspot.com und den letzten Eintrag von September bzw. die ersten drei Einträge von Oktober. Insb. nett - die eingewobenen Insider-Sprüche! ("Francisco, lass uns umdrehen, da kommt doch eh nichts mehr...") Also, zu empfehlende Lektüre!

Hier aber meine, wohlstrukturierte Fassung:

Station 1: San Pedro de Atacama
San Pedro ist ein kleines Wüstenstädtchen knappe 24h von Santiago entfernt, Richtung Norden. Es verschlafen zu nennen wäre wahrscheinlich ungerecht, denn immerhin wimmelt es hier von Touristen - San Pedro liegt nämlich sehr zentral in der Atacamawüste (der laut Wikipedia trockensten Wüste der Welt), so dass man hier eine bequeme Basis für allerlei Ausflüge in die Umgebung hast. Und so hatten auch wir es trotz straffer Zeitplanung (schließlich hatten wir viel vor, ich aber nur wenig Zeit) recht leicht, uns zu orientieren: Kaum aus dem Bus gefallen (13:00) hatten wir ein Hostelzimmer (13:30), unsere Touren für die zwei tage organisiert (14:15) und auch gleich die erste begonnen (15:00).

Diese führte uns ins Valle de la Luna, eine spektakuläre Mondlandschaft mit einem sehr wunderschönen Blick auf die Anden, die durch den Sonnenuntergang in alle möglichen Farben getaucht werden... Hier wurde wohl auch der uns für den Rest der Reise begleitende Satz geprägt: "Ich glaube, ich habe noch gar kein Foto von den Bergen aus DIESER Perspektive..."

Der zweite Tag führte uns zu den Geysiren des Hochlandes, nach denen auf Island den größten weltweit. Die -10 Grad konnten hätten wir beim Baden in den heißen Quellen auch gut ignorieren können, hätte man da nicht auch wieder raus- und in den Wind gemusst (Melanie: "Machst du noch ein Foto, wenn du draußen bist?"). Den Nachmittag schließlich haben wir dann Sandboarden verbracht, was sich eindeutig cooler anhört als es im Endeffekt ist: Leider wird man nicht so schnell (wenn man denn mal unterwegs ist), aber für ein paar gute Poser-Fotos sind Sandborads sehr geeignet. Mein Highlight war in jedem Fall die Fahrradtour zum Surfspot durch die Wüstentäler.

Fotos I:

Um uns ja keine Pause zu gönnen ging es am nächsten tag direkt weiter nach...

"Station 2": Bolivien
Von San Pedro aus kann man mehrtägige Touren durch das Altiplano (Hochland) der bolivianischen Anden buchen, und genau das haben wir getan. Hier würde es wohl zu lange dauern, alle einzelnen Stationen aufzuzählen, denn jeder Tag hat - gefühlt - tausend neue spektakuläre Szenen gehabt. Wir haben Lagunen in den unterschiedlichsten Farben gesehen - grün, kristallklar, rot, haben Flamingos "gejagt", Vicuñas (kleinere, wilde Lamas) gesehen, sind Felder mit riesigen Brocken Vulkangestein durchwandert... Und alles zu wunderschön schnulzigem Bolivia-Pop (unser Highlight: http://www.youtube.com/watch?v=NQ3ZRS2TqGw&feature=related) und begleitet von den Erklärungen unseres Guides Sichard (sein Sprachfehler erlaubt es ihm leider nicht, seinen Namen "Richard" richtig auszusprechen - das ist tragisch, ihm scheinbar aber gar nicht bewusst).

Wer wären wir gute international ausgerichteten jungen Menschen schließlich, wenn wir nicht auch die lokalen Bräuche ausprobieren würden (die nebenbei die Höhe - z.T. bis knapp 5000m - auch erträglicher machen). Und so haben wir uns willfährig dem Brauch des Koka-Kauens hingegeben. Man muss sich das so vorstellen: Hand voll getrockneter Blätter sowie ein bisschen Asche, die man sich nach und nach in den Mund stopft, langsam kaut und mit Spucke versetzt und dort für bis zu 2h behält. Hilft gegen Höhenkrankheit, Hunger, Kälte und schmeckt ziemlich scheußlich. Ist nebenbei auch in den meisten westlichen Ländern verboten, denn schließlich kommt der Name nicht von ungefähr. Genau, hieraus wird Kokain hergestellt. Unverarbeitet sind die Blätter aber vollkommen harmlos, machen schon gar nicht abhängig (allerdings hält sich auch der Rausch in äußerst engen Grenzen).

Ganz großes Highlight der Tour war natürlich der "Salar de Uyuni", der größte Salzsee der Welt (wir hangeln uns hier aber auch von Superlativ zu Superlativ...). Und der ist wirklich gigantisch - in alle Richtungen sieht man nur Weiß, der Horizont verschwimmt, und man rast mit dem Auto einfach immer weiter, und nichts ändert sich an der Landschaft... Mittendrin ist eine Insel voller Kakteen, das ist dann aber schon alles. Am Rand des Salars stehen ein, zwei ziemlich bescheidene Städte, die entweder nur vom Tourismus oder vom Salzabbau leben (Bolivien wäre aber nicht das ärmste Land Südamerikas, wenn sich der Salzabbau lohnen würde...). Stilecht wurden wir dann auch in einem größtenteils aus Salzblöcken gehauenen Hotel untergebracht (und mit Lamafleisch verköstigt).

Im Übrigen dient der Salar auch den Reisebussen als Straße - wozu dann noch Landstraßen bauen? Aus Rücksicht für die Fahrgäste sicher nicht (denn auch wenn der Salar flach ist - spiegelglatt ist er ganz sicher nicht! Und Stoßdämpfer werden auch dramatisch überbewertet). Und so wurde dann die Nachtfahrt von Uyuni nach La Paz auch zum einschneidensten körperlichen Erlebnis der Reise - meine Schuhe, die ich während der Fahrt ausgezogen hatte, habe ich irgendwann ein paar Sitze weiter vorne wiedergefunden, an Schlaf war größtenteils mal gar nicht zu denken.

Hat mal jemand ein bisschen Koka, ich könnt grad was vertragen...

Fotos II:

Station 3: Machu Pichu
Erklärtes Ziel und Grund der Hektik unserer Reise war von Anfang an, "alles Wichtige da oben im Norden" zu sehen - und das schließt natürlich Machu Picchu mit ein. Hierbei handelt es sich um eine riesige Inkastadt in den Bergen im Hinterland von Cusco und eines der neu gewählten 7 Weltwunder (nachdem von den "alten" ja nur noch die Pyramiden stehen - die sind fieserweise nach ihrer jahrtausendfachen Standhaftigkeit aus der Liste rausgeflogen, sprich: kein Weltwunder mehr). 

Die Reise und alles drumherum will ich hier nicht schildern - schließlich waren wir auf jeden Fall in Aguascalientes, der dem Weltwunder nächstgelegenen Stadt (voller Touristen). Hie rhieß es dann noch einmal frühmorgens aufstehen, um - anders als die ganzen faulen Pauschaltouristen - nicht mit dem Bus, sondern zu Fuß den Berg, auf dem Machu Picchu erbaut ist, zu bezwingen. Das bedeutet im Klartext: 1 1/2 Stunden Inkastufen durch den Urwald hochkraxeln. Und Treppenstufen waren nicht gerade die Stärke der Inka (wohl auch nicht Auswahlkriterium für die Weltwunderliste). Melanie hat in ihrem Blog auch ein paar nette Statistiken über die von uns begangenen Treppenstufen, die wir im Laufe des Tages aufgestellt haben (mit dem einfachen Aufstieg war es ja noch nicht genug - schließlich steht neben der Stadt ja noch ein weiterer Berg rum, der bestiegen werden will). 

Hat übrigens irgendwer mein Koka gesehen?

Machu Picchu ist, trotz der (spätestens ab dem frühen Mittag) recht zahlreichen Touristen, aber absolut überwältigend. Gerade morgens, wenn der Nebel noch über die Berge und die Anlage zieht, und es noch sehr still ist, kann man sich wirklich leicht zurückversetzen lassen in die Zeit, als die Stadt noch bewohnt war. Wie der LonelyPlanet schreibt - "pure magic". Und so haben wir es auch bis zum letzten Moment auf der Anlage ausgekostet und beim Abstieg als so ziemlich letzte noch stolze und verachtende Blicke auf die abfahrenden Touribusse geworfen (die allerdings im Gegensatz zu uns noch Wasser hatten, was das Verachten etwas triebhafter gemacht hat). 

Und auch hierzu, Fotos III:


So, fertig... Zum Schluss aber noch ein bisschen Gefühlsduselei: Peru und Bolivien sind wohl mit die schönsten Länder, die ich bisher gesehen habe. Einfach aus dem Fenster gucken, während der Bus durch die Landschaft fährt - mehr braucht es dabei für mich gar nicht, schon das ist einfach großartig. Schockierend und ziemlich nahegehend ist dagegen, in was für ärmlichen Verhältnissen und verfallenen Baracken die (Land-)Bevölkerung hier lebt. Dieser Gegensatz will mir bis jetzt noch nicht wirklich in den Kopf...

Zum Gucken hatte ich schließlich zum Schluss noch recht lange Gelegenheit - Dienstag bin ich nach insgesamt 45 h Busfahrt (von Cusco aus, mit einer 5-stündigen Pause, also nach 50h Reise) wieder in Santiago angekommen. Für die nächste Zeit wird es das wohl erstmal mit längeren Reisen gewesen sein, im Dezember/Januar ist dann aber der Süden dran!

Alles Gute, und wenn mal grad jemand was Koka für mich hätte, ich bräuchte grad wirklich dringend was... 

Dienstag, 7. Oktober 2008

Das Ende des Blogs?


Auf seiner Reise durch die ärmsten (und natürlich auch gefährlichsten, nach allem was man so hört!) Staaten Südamerikas ist Felix leider schwer verunglückt. Wie man auf dem Foto erkennen kann ist er in einer Höhle der Kaktusinsel auf dem Salar de Uyuni (Bolivien) vom einem Steinschlag getroffen worden (so die offizielle Bekanntmachung - möglich wäre auch ein Hinterhalt kapitalistischer Indio-Bergbauern, die dem leidenschaftlich für den Sozialismus eintretenden Felix auflauerten und dann das Foto fingierten).   

Wie es weitergeht weiß niemand so genau. Noch ist er nicht über den Berg. Ein neuer Post - der erste, seit Antritt der im Nachhinein betrachtet wohl als leichtsinnig einzustufenden Reise - wird wohl frühestens Donnerstag zu erwarten sein.

Felix, wir drücken dir die Daumen! 

P.S.: Danke an Melanie, die ihn aus dieser Hölle rausgeholt hat!